Allgemeine Geschäftbedingungen zum Gutscheinshop
der Arlberger Bergbahnen AG

 

Dies sind die Geschäftsbedingungen für den Online-Gutscheinshop der Arlberger Bergbahnen AG (nachfolgend nur noch Gutscheinshop). Bei der Einlösung von Gutscheinen in Skipässe kommen neben diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Gutscheinshop auch die für Skipässe geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (http://www.skiarlberg.at/de/agbs) zur Anwendung.
Der Gutscheinshop richtet sich ausschließlich an Kunden in Deutschland, Italien, in der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein und in Österreich.

  1. Verkäufer der in diesem Gutscheinshop verkauften Gutscheine und damit Vertragspartner ist die Arlberger Bergbahnen AG mit Sitz in A-6020 Innsbruck, Bozner Platz 6, FN 37028d LG Innsbruck, E officeibk@abbag.com, T 0043 (0)512 52094, F 0043 (0)512 52094-25.
  2. Gegenstand des Vertrages ist der Verkauf von Gutscheinen, die den Bezug von Zugangsberechtigungen (Skipässen) zu den von den Mitgliedern des SkiArlberg betriebenen Aufstiegshilfen zum Inhalt haben. Zu SkiArlberg gehören die Skigebiete (bzw die Gesellschaften, welche die Aufstiegshilfen in diesen Skigebieten betreiben) St. Anton am Arlberg, St. Christoph am Arlberg, Stuben, Lech, Zürs, Warth, Schröcken, Sonnenkopf und Lechtal (nachfolgend der Einfachheit halber einzeln als „Mitglied" oder zusammen als „Mitglieder" bezeichnet).
    Die mit dem Skipass verbundenen Leistungen werden vom Mitglied bzw von den Mitgliedern des SkiArlberg geschuldet und von diesen nach deren gemeinsamen Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Skipässe im eigenen Namen und auf eigene Rechnung erbracht.
  3. Die Bestellung eines Gutscheines im Gutscheinshop ist ein verbindliches Angebot an den Verkäufer zum Erwerb eines Gutscheines. Der Verkäufer bestätigt den Empfang der Bestellung mittels E-Mail an die vom Besteller angegebene E-Mail-Adresse und nimmt das Angebot mittels E-Mail an. Der Verkäufer ist nicht zur Annahme des Angebotes verpflichtet.
  4. Die Bestellung eines Gutscheins setzt die vollständige und korrekte Eingabe aller im Buchungsfenster vorhandenen Pflichtfelder voraus. Der Besteller ist für die korrekte Eingabe der Daten verantwortlich und nimmt zur Kenntnis, dass bei fehlerhafter Eingabe der Vorgang abgebrochen wird und der Bezug nicht erfolgen kann.
  5. Der Besteller hat das Recht, binnen 14 Kalendertagen ab Erhalt des Gutscheines von dem Vertrag ohne Angabe von Gründen zurückzutreten. Um das Rücktrittsrecht auszuüben, muss der Besteller den Verkäufer mittels einer eindeutigen Erklärung (zB ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Die Rücktrittsfrist ist gewahrt, wenn die Rücktrittserklärung innerhalb der Frist abgesendet wird.
    Wird der Vertrag widerrufen, hat der Verkäufer alle Zahlungen, die er vom Besteller erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrags bei ihm eingegangen ist. Die Rückzahlung erfolgt auf das vom Besteller dafür angegebene Konto. Für diese Rückzahlung werden keine Entgelte berechnet.
    Der Verkäufer kann die Rückzahlung verweigern, bis er den Gutschein wieder zurückerhalten hat oder bis der Besteller den Nachweis erbracht hat, dass er den Gutschein zurückgesa ndt hat, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

    Wenn der erworbene Gutschein innerhalb der Widerrufsfrist gegen einen Skipass eingetauscht wird, wird damit verlangt, dass mit der im Gutschein verbrieften Dienstleistung noch innerhalb der Widerrufsfrist begonnen wird. Ist zu dem Zeitpunkt, zu dem der Besteller den Verkäufer von der Ausübung des Rücktrittsrechtes hinsichtlich des mit ihm geschlossenen Vertrages über den Kauf eines Gutscheines unterrichtet, die darin verbriefte Dienstleistung auch nur teilweise erbracht, hat der Besteller dem Verkäufer einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil des bis zum Zeitpunkt, zu dem er den Verkäufer von der Ausübung des Rücktrittsrechtes unterrichtet, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Gutschein verbrieften Dienstleistungen entspricht.
    Verlust des Rücktrittsrechtes (in Deutschland: Widerrufsrechtes): Wenn der vom Besteller erworbene Gutschein innerhalb der Widerrufsfrist gegen einen Skipass eingetauscht und die darin verbriefte Dienstleistung bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Besteller den Verkäufer von der Ausübung des Rücktrittsrechtes hinsichtlich des mit ihm geschlossenen Vertrages über den Kauf eines Gutscheines unterrichtet, vollständig erbracht worden ist, steht das Rücktrittsrecht nicht mehr zu. Denn mit dem Eintausch des Gutscheines wird verlangt, dass mit der im Gutschein verbrieften Dienstleistung noch innerhalb der Widerrufsfrist begonnen wird. Mit seiner Bestellung bestätigt der Besteller seine Kenntnis von diesem Verlust seines Rücktrittsrechtes.
  6. Die Arlberger Bergbahnen AG bedient sich bei der technischen und wirtschaftlichen Abwicklung des elektronischen Gutscheinverkaufs direkt oder indirekt verschiedener Partner, dazu gehören z.B. die Axess AG, die Six Payment Service GmbH, die websLINE GmbH.

    Im Zuge des Bezugsvorgangs kann es auch zur Weiterleitung auf Webseiten der so beteiligten Unternehmen kommen, für deren Inhalt das jeweilige Unternehmen selbst verantwortlich ist.
  7. Der Besteller erteilt seine ausdrückliche Zustimmung, dass die von ihm eingegebenen Daten an die Datenbank der beteiligten Unternehmen weitergeleitet und von diesen gespeichert, verarbeitet und übermittelt werden. Der Besteller bedient sich zur Zahlungsabwicklung des auf den Internetzahlungsverkehr spezialisierten Unternehmens Six Payment Service GmbH.

    Alle beteiligten Unternehmen unterliegen dem Fernmeldegeheimnis und den Geheimhaltungsverpflichtungen des Datenschutzgesetzes.
  8. Für den Zahlungsvorgang werden ausschließlich Visa und Master Card Karten akzeptiert. Die tatsächliche Belastung des Kreditkartenkontos erfolgt in dem Zeitpunkt, in dem der Kaufvorgang abgeschlossen wird.
    Nach erfolgter Belastung des Kreditkartenkontos des Bestellers erhält der Besteller mittels E-Mail die Bestätigung über den durchgeführten Zahlungsvorgang (Durchführungsbestätigung). Ab diesem Zeitpunkt kann der Besteller entweder den Gutschein selbst ausdrucken oder der Gutschein wird postalisch zugestellt. Im Falle der postalischen Zustellung trägt die Gefahr des Verlusts, des zufälligen Untergangs und der Beschädigung des Gutscheins der Besteller.
    Bis zur vollständigen bzw. unwiderruflichen Bezahlung bleibt der Gutschein Eigentümer des Verkäufers.
  9. Gutscheine in Geschenkverpackung können nicht ausgedruckt werden, sondern werden postalisch übermittelt. Die Zustellung erfolgt ausnahmslos "per Einschreiben". Die Versandkosten (Porto und Einschreibgebühr) bei postalischer Zustellung trägt der Kunde. Die Versandkosten sind im Online­Gutscheinshop des Verkäufers der Höhe nach angeführt.
  10. Die Gutscheine können nur an den Skipasskassen in St. Anton a.A., Stuben, Zürs und Lech zum Kauf eines Skipasses verwendet werden. Die Depotgebühr für die Ski Arlberg-Card ist beim Gutscheinbetrag nicht inkludiert. Die Depotgebühr wird bei Card-Rückgabe an einer Skipasskasse refundiert. Die Gutscheine sind innerhalb von 2 Jahren einzulösen.
  11. Bei einer Limitierung der Kartenausgabe in Zürs und Lech können Gutscheine zum Bezug von 1 /2- Tageskarten, Tageskarten, Stundenkarten sowie Anfängerkarten nur mit einer räumlich auf die Skigebiete in St. Anton a.A. und Stuben beschränkten Gültigkeit eingelöst werden.
  12. Der Verkauf des Gutscheins und/oder dessen Eintausch gegen Bargeld und/oder einen Gutschein mit anderen Gültigkeitsdaten ist nicht gestattet. Bei Verlust von Gutscheinen gibt es keinen Ersatz.
  13. Die auf dem Gutschein verbriefte Leistung kann frühestens 30 Minuten nach Erhalt der Durchführungsbestätigung in Anspruch genommen werden.
    Bei Gutscheinen bzw. Skipässen mit Ermäßigungen (z.B. Senioren usw.) ist die Vorlage eines Ausweises (siehe Gutschein-Aufdruck) bei der Einlösung notwendig. Kann der benötigte Ausweis nicht vorgelegt werden, ist die Differenz zum Normaltarif in bar aufzuzahlen.
    Die elektronische Durchführungsbestätigung (E-Mail-Bestätigung) des Verkäufers dient gemeinsam mit dem vom Besteller ausgedruckten Gutschein als einziger zulässiger Nachweis des ordnungsgemäß erfolgten Bezugs. Der Gutschein ist an der Skipasskassa vorzulegen. Nur gegen Vorlage des Gutscheins kann die im Gutschein verbriefte Leistung bezogen bzw der Gutschein gegen den darin verbrieften Skipass eingetauscht werden. Sollten seitens des Personals an den Skipasskassen Zweifel an der Echtheit oder Richtigkeit des Gutscheins bestehen, so ist zum Nachweis des ordnungsgemäß erfolgten Bezugs zusätzlich die elektronische Durchführungsbestätigung vorzulegen, widrigenfalls der Gutschein nicht eingelöst werden kann.
    Der Besteller nimmt zur Kenntnis, dass es aufgrund der notwendigen Datenübertragungen über das Internet und über sonstige Datenleitungen zu Störungen oder Verzögerungen bei der Übermittlung der elektronischen Durchführungsbestätigung kommen kann.
  14. Jede missbräuchliche Verwendung von Gutscheinen wird geahndet und hat den ersatzlosen Einzug des Gutscheins sowie die Verrechnung einer Pönalezahlung in Höhe des dreifachen Kaufpreises zur Folge. Der Besteller willigt ein, daß diese Pönale dem vom Besteller bekanntgegebenen Kreditkartenunternehmen angelastet bzw. von seinem Kreditkartenkonto abgebucht wird. Die Erstattung einer Strafanzeige bleibt jedenfalls vorbehalten.
  15. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Der Verkäufer haftet nicht für leichte Fahrlässigkeit. Die Reproduktion, das Kopieren und der Ausdruck eines Gutscheins sind ausschließlich zum Zweck einer Gutschein-Bestellung gestattet. Jede darüber hinaus gehende Verwendung überschreitet die übliche Nutzung und stellt einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar.
  16. Bei unrichtigen, unvollständigen und unklaren Angaben durch den Kunden haftet dieser für alle dem Verkäufer daraus entstehenden Kosten und Schäden.
  17. Diese Geschäftsbedingungen gelten insoweit, als sie nicht zwingend anzuwendenden Bestimmungen des Konsumentenschutzrechtes des jeweiligen Verbraucherstaates widersprechen.
  18. Der vereinbarte Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist Innsbruck, insoweit dem nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen. Auf Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist -soweit zwingendes Recht das zuläßt -ausschließlich österreichisches Recht (mit Ausnahme der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts) anzuwenden. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften jenes Staates, in welchem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben jedoch ungeachtet der Rechtswahl anwendbar.
    Der Verkäufer hat sich keinem alternativen Streitbeilegungsverfahren unterworfen und nimmt an solchen Verfahren nicht teil.